Stand 04.11.2018


Speckmockelzunft 

Bösingen e.V.

Narrenlieder



Narrenmarsch


Vom  Balkan  bis  zur  Bitze  naus

da  hört  mer´s  Fasnetg`schell,     

iser  Fürscht,  der  reit  voraus 

mit  seinem  Bärafell. 

    

Jo, Hueboschgoascht ond Harzwaldgoascht

kommn  aus  der  Höhle  raus,     

Fasnet,  dia  isch  glei  vorbei   

ond  Narretei  isch  aus.

             

Speckmockel, Speckmockel nit vergeß

hundert  Jauchert  Acker  meß!   

Wia  da  Acker  so  dia  Ruaba,       

wia  da Vater  so  dia  Buaba.  



Der Narrenmarsch wurde im Jahr der Gründung von W. Pfeifle aus Schramberg komponiert und Narrenvater Rudolf Angst hat den Text, entsprechend den örtlichen Traditionen, dazu geschrieben. 

 

 

Speckwalzer


Es kommen frohe Tage, es kommt die hohe Zeit,

wir kennen keine Plage nur noch die Fröhlichkeit,

wir bitten darum alle recht froh und frei zu sein,

denn wir sind echte Narren drum stimmet alle ein.

 

Nein Geld das brauch ich keins mir fehlt nur eins

des isch en guata Speck

Ich brauch um froh zu sein, nicht Bier nicht Wein

brauch bloß en Baisinger Speck.


Ach wär die Welt so trübe, gäbs keine Fasnet mehr,

und ohne Speck da bliebe, doch unser Magen leer.

Es muss doch etwas geben außer dem Alkohol,

dass was man braucht zum Leben, ihr wisst es alle wohl:

 

Nein Geld….

 

Wie schön ist doch Liebe, wie schön sind doch die Frau´n,

was nützet mir die Liebe, hab ich ja nichts zu kau´n.

Nur von der Liebe leben, dabei geht man doch ein,

es doch etwas geben, was kann es denn bloß sein?

 

Nein Geld …..


  Auch der Speckwalzer war schnell nach der Gründung vorhanden und wurde ebenfalls von Narrenvater  

Rudolf Angst gereimt nach der Melodie des Volksliedes  "Drunten am alten Brunnen".